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Sommerliebe auf Sylt

Deborah I. Morisson - Sommerliebe auf SyltDeborah I. Morisson

Beatrice Vontell - eine engagierte, talentierte Fotografin - hat einen Mann, zwei wohlgeratene Kinder und wohnt in einem schönen Eigenheim. Ein perfektes Leben, könnte man meinen. Als sie mit ihrer Familie und guten Freunden ihren Hochzeitstag bei ihrer fröhlichen Gartenparty feiert, sorgt ein Überraschungsgast für einen Eklat.
Die Bombe platzt, die Feier findet ein jähes Ende. Plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Beatrice, zutiefst von Norbert verletzt und enttäuscht, flüchtet auf die Insel Sylt - will nur noch ihre Ruhe.
Sie muss schmerzlich feststellen, dass es nur die Spitze des Eisbergs ist und das Zusammenleben mit Norbert zum Scheitern verurteilt ist.
Sylt ist wie Balsam für ihre Seele. Sie erliegt sofort dem Zauber der herrlichen Nordseeinsel und bereitet mit Enthusiasmus eine Fotoserie für ihre erste Vernissage vor.
Beatrice hat eine einzigartige Begegnung auf Sylt, die ihr weiteres Leben bestimmen wird. Obwohl sie sich dagegen wehrt, begegnet ihr die große Liebe.
Steven, ein charismatischer Arzt, ist ihr Schicksal. Sie erleben unvergessliche Tage voller Liebe und Leidenschaft. Doch Intrige und ein tragisches Ereignis zerstören schon bald ihr junges Glück. Beatrice, die an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen muss, von Zweifeln geplagt wird, steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens und gerät in Lebensgefahr.
Aber Steven, der Beatrice nicht verlieren will, kämpft um ihre Liebe. Haben sie noch eine Chance? Kann die Macht der Liebe sie nach all dem wieder zusammenführen?

ISBN:978-3-941930-97-1, Paperback, 376 Seiten, 14,8x21 cm

ISBN: 978-3-941930-97-1
Paperback
Buchformat: 14,8 x 21,0 cm
376 Seiten
Erschienen: 10.8.2012
Ab 12 Jahren
Artikelnummer: 3941930974
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  • Morisson, Deborah I.- Sommerliebe auf Sylt

    Morisson, Deborah I.
    (alias Irene Kluge-Stürtz)
    Autorin zahlreicher Publikationen, hat einen Sohn und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Burghausen/Salzach.
    Aus ihrem schirftstellerischen Schaffen sind verschiedene Publikationen hervorgegangen:
    Kurzgeschichten, Lyrik, Kinderbücher sowie mehrere Romane. Ihr ganz besonderes Faible gehört jedoch den spannenden, emotionalen Familienromanen, die bereits die Herzen vieler Leserinnen und Leser erobert haben.


    Deborah I. Morisson: geschriebene Bücher:

    Wilder Mohn im SommerwindMein Herz schlägt zweimalSommerliebe auf SyltVerliebt in deine StimmeBerti und Malibu - Sein grosses, grünes GeheimnisBerti und Rolli - Zwei pfiffige Hunde auf EntdeckungsjagdBerti ... und immer wieder lockt die AbenteuerlustDer Zauber eines flüchtigen AugenblicksSchicksalhafte Begegnungen - 20 Kurzgeschichten im Wandel der Jahreszeiten
  • 4. Kapitel

    Die Liebe klopft an ihre Tür


    Der Traum war einfach wunderbar. Beatrice saß mit Steven in einem Boot, das sanft schaukelnd auf den glitzernden See hinaustrieb. Sie trug ein rotes, schulterfreies Sommerkleid und die Sonne brannte heiß auf ihre nackten Schultern. Steven zog sie gerade an sich und küsste sie leidenschaftlich.
    Von Glücksgefühlen getragen, genoss sie ihre traute Zweisamkeit. Es war herrlich, seine Nähe zu spüren. Sie genoss es sehr.
    Doch bald schon verflüchtigte sich das Bild, wurde blasser und blasser. Beatrice wollte ihn sich noch einmal zurückholen, streckte beide Arme nach Steven aus, rief leise seinen Namen. Doch dann unterbrach ein lautes, eindringendes Klingeln jäh die Idylle. Ihr Unterbewusstsein signalisierte den Übeltäter. Es war der laute Klingelton des Telefons.
    Beatrice tapste verärgert mit ihrer rechten Hand auf dem Nachtkästchen herum. Endlich erreichte sie den Schalter der gelben Nachttischlampe, die grell aufflammte, und griff blinzelnd nach ihrem Handy, das summend daneben lag.
    »Ja?«, flüsterte sie ermattet.
    »Guten Morgen, Beatrice! Ich habe dich doch nicht etwa geweckt?«, drang die schrille, auf fröhlich getrimmte Stimme Gittes an ihr Ohr.
    Beatrice zuckte zusammen, verzog das Gesicht zur Grimasse und hielt ihn schnell eine Armlänge von ihrem Ohr entfernt.
    »Oh, Gitte! Wie spät ist es denn überhaupt?«, lallte sie noch ganz benommen und versuchte ihre Armbanduhr zu finden.
    »Es ist kurz vor 5!«, kam ihr Gitte zuvor.
    »Was? Und da weckst du mich auf, mitten in der Nacht? Ich habe doch Urlaub. Was ist denn passiert? Ist etwas mit Marion? Oder Norbert? Vielleicht mit Lucas?«, rief sie erschrocken aus und setzte sich blitzschnell im Bett auf.
    »Nein, nein, nein! Beruhige dich, Beatrice. Alles in Ordnung.«
    »Ich habe nur morgen ganz in deiner Nähe in Hamburg zu tun und da dachte ich, ich könnte mal eben schnell nach Sylt zu dir hinüberdüsen und ein paar schöne Tage mit dir verbringen. Etwas Luftveränderung könnte mir auch nicht schaden«, vernahm Beatrice fassungslos Gittes geplanten Überfall und dachte entsetzt: nur das nicht!
    Einer weisen, inneren Eingebung folgend, hörte sie sich jedoch zu ihrer Rettung sagen: »Oh, weißt du Gitte …, eigentlich habe ich sehr viel zu tun, aber einen Tag kann ich dir schon reservieren. Ich freue mich. Wann kommst du?«, fragte Beatrice schnell, um ihre Chefin nicht zu verärgern. Schließlich war sie ja finanziell von ihr abhängig.
    Gitte frohlockte: »Fein! Ich komme dann morgen, Donnerstag mit der Maschine um 14 Uhr an. Du holst mich doch vom Flughafen ab?«
    »Selbstverständlich hole ich dich ab. Bis bald, Gitte!«
    »Ich freue mich, Beatrice! Bis morgen!«

    Beatrice ließ sich stöhnend wie ein zentnerschwerer Stein ins Bett zurückfallen: »Auch das noch! Gitte hat mir gerade noch gefehlt. Obwohl ich sie ja gerne mag, aber die zwei Wochen Urlaub hätte ich schon sehr gerne allein verbracht, um mit mir ins Reine zu kommen. Ruhe ade. Na, das kann ja heiter werden! Heute ist Mittwoch. Oh, ich muss gleich los!«, murmelte sie, sprang aus dem Bett, wusch sich nur kurz und eilte ohne Frühstück mit einem Stück Brot, Wurst, Mineralwasser, zwei Äpfeln, ihrer Fotoausrüstung und Bargeld zum Strand.
    Es war ein angenehm kühler Morgen Ende August. Sanftes Licht des erwachenden Morgens mit leichten Nebelschwaden hoben die Dünen und das gewaltige graublaue Meer wie aus einem silbern glitzernden Schleier und ließen es schier überirdisch erscheinen.
    Als die Dünen sich wieder zu voller Schönheit entfaltet hatten, der
    Strandhafer sich im sanften Wind beugte, ließen die sanft zerfließenden Nebelgebilde der Sonne den Vortritt, die ihre Strahlen zaghaft durch sie hindurch sandte.
    »Was für ein fantastischer Anblick!« Beatrice hatte ein gutes Auge und ein untrügliches Gespür für außergewöhnliche Motive und zückte ganz hingerissen ihren Fotoapparat, hielt dieses Naturschauspiel für immer fest und musste daran denken, dass bald der Herbst Einzug halten würde. Sie verweilte noch ein paar Augenblicke, dann lief sie schnell weiter, ohne eine Menschenseele anzutreffen. Diese wohltuende Ruhe war gerade das, was Beatrice so dringend für ihr lädiertes Seelenkostüm dringend brauchte. Und in manchen Augenblicken war es ihr beinahe so, als wäre sie mutterseelenallein auf dieser wunderschönen Insel. Es war herrlich.
    Draußen auf dem taubenblauen Meer fuhr ein imposantes, weißes Kreuzfahrtschiff vorbei. Wieder ein willkommenes Fotomotiv für Beatrice.


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Rezensionen und Presseberichte zum Buch - Sommerliebe auf Sylt

Buchvorstellung im 'Burghauser Anzeiger' v. 15.9.2012
Et rouge pour sexZum Lesen, bitte aufs Bild klicken!
Bericht im INN SALZACH KURIER Burghausen v. 6.10.2012
Et rouge pour sexZum Lesen, bitte aufs Bild klicken!
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Sommerliebe auf Sylt
15. Mai 2013
Von Claudia Dilly

Es war ein sehr unterhaltsames Buch.Der Roman handelte über das Leben und alle damit verbundenen Schicksale. Die Insel Sylt ist viel mehr als die Insel der Reichen und Schönen.


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Sehr unterhaltsamer Roman
3. April 2013
Von Christiane

Der Roman ist flüssig geschrieben. Die Handlung ist sehr liebevoll geschrieben. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Es war sehr unterhaltsam. Endlich mal wieder ein Buch, was auch im wirklichen Leben so gespielt haben könnte. Vor allem ist die Insel Sylt sehr gut beschrieben.