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Ein Tollpatsch ist für alle da

Markus Bayer - Ein Tollpatsch ist für alle daMarkus Bayer

Der 15-jährige Thomas (genannt Tom Tom) hat es nicht leicht im Leben.
Als geborener Tollpatsch tritt er in jedes Fettnäpfchen, das ihm über den Weg läuft.

Er hat keine Freunde und wagt es nicht einmal, von einer Freundin auch nur zu träumen.

Und dann wird er auch noch vom Schuldirektor gezwungen, an einer AG teilzunehmen, auf die er so gar keine Lust hat ...

Doch diese AG wird ihn für immer verändern.

Ein durch und durch witziger Jugendroman über einen liebenswerten Tollpatsch mit spannender Hintergrundgeschichte.

ISBN: 978-3-95509-212-2
Paperback
Buchformat: 14,8 x 21,0 cm
222 Seiten
Erschienen: 15.02.2017
Ab 6 Jahren
Artikelnummer: 3955092127
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  • Bayer, Markus- Ein Tollpatsch ist für alle da

    Markus Bayer (geb. 1978) kommt aus Hohenlohe, lebt in der Pfalz und arbeitet in Baden. Sein Privatleben ist komplett auf Familie ausgerichtet. Dazu gehört auch das Erzählen von Geschichten, wie die von Eddie Erdmaus.
    Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern (geb. 2001, 2004, 2011) in Landau in der Pfalz.
    Seine Fantasie lässt aber noch viele weitere Ideen zu.

    Über die Illustratorin:

    Daniela Welsch (geb. 1992) kommt aus Landau. Seit sie klein war, förderte ihre Mutter all ihre kreativen Hobbys, weshalb sich heute in ihrem Leben alles um Kunst dreht. Besondere Unterstützung erhält sie dabei von ihren Schwestern Nadine und Jenny.


    Markus Bayer: geschriebene Bücher:

    Die Abenteuer von Eddie ErdmausNoch mehr Abenteuer von Eddie ErdmausEddie Erdmaus wird erwachsenEin Tollpatsch ist für alle da
  • Prolog

    Da lag ich nun. Wieder mit dem Gesicht mitten im Dreck. Das Gelächter um mich herum hörte ich nicht. Irgendwann hatte ich gelernt, die Ohren zuzuklappen, wenn es nötig war.
    Wo kam auch plötzlich diese Schranke her? Die war doch am Vortag noch nicht da gewesen?
    Und wieso musste ich, ausgerechnet, wenn eine neue Schranke aufgestellt worden war, spät dran sein und auch noch mit dem Fahrrad in die Schranke rasen?
    Warum direkt auf meiner Landebahn vom Fahrrad auf die Straße eine Riesenpfütze war, war klar: weil ich der Obertollpatsch war. Der, der jedes Fettnäpfchen erwischte.

    Die anderen hatten ihren Spaß und ich hatte zum Glück immer eine neue Hose und ein neues Oberteil im Rucksack – quasi für den »Notfall«. Allerdings bedeutete dies auch, dass ich mich den Rest des Tages irgendwie vor mir selbst, oder besser gesagt meiner Tollpatschigkeit, schützen musste.
    Für ein zweites Paar Wechselklamotten reichte schlicht und ergreifend der Platz im Rucksack nicht. Also musste ich mal wieder die Pausen im Klassenzimmer verbringen. Naja, wenn man so viele Freunde hat wie ich – nämlich ganze zwei (mein Computer und meine Playstation) – war das auch nicht so schlimm. Da war man es gewohnt, allein zu sein. Ich musste nur noch schnell auf die Jungentoilette und mich umziehen, bevor ich – wie so häufig - zu spät in den Unterricht kam.

    Flatsch. Beim Schuhebinden fiel mir etwas aus dem Rucksack und landete – oh Freude – mitten in der Kloschüssel. Hatte ich nach dem Umziehen vergessen, den Reißverschluss am Rucksack zuzuziehen? Offensichtlich. Warum hatte ich eigentlich den Rucksack wieder aufgesetzt, bevor ich fertig war? Richtig. Antwort überflüssig. Weil ich der Obertollpatsch war.
    Als ich mich zur Schüssel hinunterbeugte, um zu sehen, was ich denn da versenkt hatte, wusste ich schon, dass es mit Sicherheit das Wertvollste gewesen sein musste, was sich in meinem Rucksack befunden hatte. Und so war es: mein iPad mini.
    Es stimmt wohl leider doch: Der Apple fällt nicht weit vom Stamm oder ausm Rucksack oder ins Klo. Egal. War ja nur das Taschengeld der letzten sechs Monate dafür draufgegangen.
    Sind iPads eigentlich wasserdicht? Keine Ahnung.

    Jetzt hieß es sich entscheiden. Entweder das Schwimm-Pad so nass zu lassen, wie es war, und in den Musikunterricht, oder bis auf Weiteres Schwänzen und nach Hause gehen, um das gute Teil trocken zu legen.
    Die Antwort lag auf der Hand. Keine fünf Minuten später saß ich wieder auf dem Fahrrad. Gekonnt die neue Schranke umrundet, auf die Fahrradspur, und ohne größeren Schaden die vier Kilometer nach Hause überstanden.
    Patschnass kam ich zu Hause an. Nein, diesmal keine Pfütze. Es hatte unterwegs angefangen zu regnen. War klar. Ich nahm den durchweichten Rucksack ab und freute mich schon gewaltig darauf, die Pfütze darin auszuleeren.
    Wahrscheinlich war jetzt nicht nur das iPad durchgeweicht, sondern auch die Schulhefte.
    Ganz unten, im neu geschaffenen Hallenbad meines Rucksacks, fand ich meinen Haustürschlüssel. Ich zog ihn vorsichtig heraus. Er rutschte mir aus der Hand und fiel durch das Kellerschachtgitter. Das hatte ich noch nie. Freude. Öfter mal was Neues. Fluchend stand ich vor der Haustür.

    »Tommy, geht es dir gut? Was machst du denn schon hier?«, fragte meine Mutter, während sie mir die Tür öffnete.
    »Alles wie immer«, gab ich zurück.
    Und so war es auch. Alles war wie immer. Der Obertollpatsch hatte nach zwei Stunden schon genug vom Tag.

    Ich ging in mein Zimmer und schloss mich ein. Die lauten Rufe meiner Mutter ignorierte ich gekonnt.

    Alles wie immer?

    Ja.
    Wie immer ging alles schief.
    Wie immer ging alles kaputt.
    Wie immer lachten mich alle aus.
    Wie immer war ich, wie ich war.

    Damals …


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