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Afrika Pur - 500 Tage Abenteuer

Karl Heinz Dienstl - Afrika Pur - 500 Tage AbenteuerKarl Heinz Dienstl

Nur von seiner Hündin Vega begleitet, begibt sich Karl Heinz Dienstl auf eine waghalsige Reise quer durch Afrika. In einem Allrad-Lkw fährt er die sogenannte Westroute von Marokko bis hinunter nach Südafrika. Von dort aus führt ihn sein Weg über die Ostroute zurück nach Deutschland. Abseits der Touristenrouten findet er atemberaubende Landschaften und taucht ein in fremde Kulturen.
Zahlreiche Abenteuer, skurrile Geschichten und gefährliche Begegnungen warten auf ihn, doch auch unglaublich faszinierende Erlebnisse mit Tieren in freier Wildbahn. Jedoch im Dschungel des Kongo muss sich der Autor die bange Frage stellen, ob dies vielleicht seine letzte Tour ist ...

Jenseits von Verkitschung oder Verteufelung ist ein Reisebericht entstanden, der eindrucksvoll das Leben und Überleben in Afrika schildert, eben Afrika Pur.

Mit 45 farbigen und 28 schwarz-weiß Fotografien.

ISBN: 978-3-939698-73-9
Paperback
Buchformat: 13,5 x 21,0 cm
236 Seiten
Erschienen: 01.12.2008
Ab 6 Jahren
Artikelnummer: 3939698733
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  • Dienstl, Karl Heinz- Afrika Pur - 500 Tage AbenteuerKarl Heinz Dienstl

    Ich habe mir meinen Traum erfüllt und Afrika bereist.

    Ich fand eine Welt, die mich immer wieder aufs Neue fasziniert hat, begeistert, überrascht, aber auch bedrückt. Auf diesem Kontinent liegen Hell und Dunkel, extreme Armut und Reichtum, unberührte Natur und schlimmer Umweltfrevel so nah beieinander. Ich erlebte die Offenheit und unbändige Lebenslust der Afrikaner, aber auch Gewalt, Leid und Tod ..
    Karl Heinz Dienstl: geschriebene Bücher:

    Afrika Pur - 500 Tage AbenteuerAsien Pur - Abenteuer im Expeditionsmobil
  • Ich fand mich schon auf früheren Reisen einige Male in ziemlich verzwickten und auch mitunter gefährlichen Situationen wieder.
    In Sambia waren wir auf dem Luangwa River mit einem Schlauchboot unterwegs, als uns Krokodile das Boot zerrissen. Wir standen ziemlich verloren mitten im Busch. Und in Mauretanien hatte sich mein Auto einmal an der sogenannten Strandpassage am Meer so tief eingegraben, dass die hereinbrechenden Wellen das Wasser zu den Fenstern hereingedrückt haben – selbst die mit fünfzehn Mann zu Hilfe geeilte Armee hat damals fünf Stunden gebraucht, um das Auto wieder auszugraben. All diese Erlebnisse sollten im Vergleich zu den mir jetzt bevorstehenden Ereignissen aber nur halb so schlimm gewesen sein …

    Es beginnt alles noch recht harmlos, indem es zu regnen anfängt, das allerdings wie aus Kübeln. Die Piste verwandelt sich in null Komma nichts in Schmierseife, jegliche unsanfte Lenkbewegung führt trotz des Allradantriebes sofort zum Querstellen. Hier macht sich wieder der extrem kurze Radstand des Trucks bemerkbar.
    Es geht bergauf und bergab, dazwischen folgen immer wieder einmal lange Sandpassagen. Wenn auch anspruchsvoll, so ist alles noch im grünen Bereich.

    Am nächsten Tag folgen die ersten tiefen Schlammlöcher, meist am Ende abschüssiger Passagen. Ich muss bereits oben am Berg gut zielen, um die gewünschte Spur zu erwischen, es gelingt nicht immer. Ich schaffe es aber, ohne stecken zu bleiben. Die längsten Pfützen messen etwa fünfzig Meter, mit einer Portion Schwung kommt man hier zügig durch. Urplötzlich geht die Strecke in eine bequeme Schotterpiste über, ich bin beglückt, aber bereits nach ein paar Kilometern kommt eine Abbiegespur nach rechts. Auch das GPS weist nach rechts. Weil die Piste aber gerade so angenehm zu fahren ist, ignoriere ich die Angabe und fahre geradeaus weiter. Nach drei Kilometern endet die Straße im urwaldgrünen Nichts. Vor mir liegt Dschungel pur und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass hier jemals etwas anderes war, kein aufgeworfener Haufen Erde, keinerlei Anzeichen von Bautätigkeit, einfach nichts. Aber es ist ein idealer Platz für die anbrechende Nacht.
    Vor dem geplanten Aufbruch am folgenden Tag reinige ich die Kabine und bin gerade dabei, in der Hocke sitzend Vegas Haare zusammenzukehren, als es mich wie aus heiterem Himmel plötzlich von den Füßen reißt.

    Es ist ein Gefühl, als habe einer in meinem Körper den Ausschalter gedrückt. Wie vom Blitz getroffen falle ich nach hinten um, peng, da ist nichts mehr zu machen.

    Ich liege wie ein gestrandeter Käfer auf dem Boden der Kabine und kann mich vor Kraftlosigkeit nicht mehr bewegen.
    Nach einiger Zeit spüre ich, dass zumindest mein Gehirn noch Leistung bringt, und fange an zu überlegen, was nun zu tun ist.
    Dank gewissenhafter Vorbereitung von Notfällen aller Art habe ich sämtliche Medikamente dabei nebst einem Ordner, in dem fein säuberlich Wirkstoffe, mögliches Einsatzgebiet und Dosierung pro Arznei aufgelistet sind.
    Im Geiste gehe ich die Möglichkeiten durch und beschließe, zwei unterschiedliche Antibiotika zu nehmen und zusätzlich noch das von meiner Hausärztin empfohlene sogenannte Joker-Medikament, für das ich noch ihre Worte im Kopf habe:
    »Wenn du nicht weißt, was du hast, dann nimm das.«
    Da genau dies jetzt der Fall ist und ich mit keinerlei Hilfe von außen rechnen kann, habe ich keine Zeit mehr für Experimente, ich muss in die Vollen gehen.
    Unter Aufbringung meiner ganzen Willenskraft quäle ich mich hoch zum Schrank, ziehe dort die Medikamente samt dem Ordner heraus, nehme auf dem Rückweg noch eine Flasche Wasser mit und liege schon wieder völlig ermattet auf dem Boden.
    Ein paar Minuten vergehen, bis ich die Kraft finde, die Medikamente einzunehmen. Als mir plötzlich die Worte der Französin aus Pointe-Noire einfallen: »Mein Mann ist an Malaria gestorben«, zögere ich nicht und werfe zusätzlich noch die Malarone gegen Malaria ein. Sicher ist sicher.
    Demnach müsste in etwa sechs Stunden eine Besserung meines Zustandes eintreten, wenn nicht, muss ich zurück – wie auch immer ich das hinbekommen soll. Notfalls habe ich dafür noch reichlich Hallo-Wach-Kautabletten dabei.

    An die nächsten sechs Stunden erinnere ich mich nur bruchstückhaft, weiß nur noch, dass ich 40,84 Grad Fieber habe, dass Vega einmal kurz reingeschaut hat, dass ich zwei Flaschen Wasser getrunken habe. Ziemlich genau um drei Uhr nachmittags werde ich wach und fühle mich ein wenig besser. Ich schaffe es, kurz aufzustehen und nach Vega zu schauen. Sie liegt vor dem Auto, ich kann das Bett machen und Vega reinholen. Danach messe ich erneut Fieber, 40,36 Grad, und rede mir ein, dass es fällt. Die folgende Nacht verbringe ich in dämmerigem Halbschlaf oder liege wach und trinke, trinke, so viel mein Körper nur aufnehmen kann. In Abständen messe ich immer wieder Fieber und stelle erleichtert fest, dass es zwar langsam, aber immer weiter fällt.


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Rezensionen und Presseberichte zum Buch - Afrika Pur - 500 Tage Abenteuer

Rezension bei Amazon
Last Frontier
5. Januar 2009
Von Michael Muenchehofe (Berlin)

Das Buch ist nicht von einem Literaten verfasst. Es gibt kaum Einblicke in die soziale, wirtschaftliche oder politsche Zusammenhänge des Kontinents. Kritische Reflexionen: Vorhanden, jedoch ohne Substanz.

Dennoch ist das Buch unbedingt zu empfehlen. Der Autor startet mit Truck und Tierheim-Hund in Afrika durch. Kein Grenzbeamter, sei es in Nigeria oder in den Kongoländern, kann ihn aufhalten. Ein Buch über erlebten Freiheitsdrang. Ein Buch über Road Talk, Truck Love und Mama Afrika. Ein Buch über die Last Frontier für Reisefreunde. Und es zeigt, dass die Menschen die letzten Abenteuer erleben dürfen, die kein Risiko eingehen.


Rezension bei Amazon
Tour d' Afrique
14. Januar 2009
Von Hannes Plangger (St. Gallen)

Karl Heinz Dienstl beschreibt in Afrika pur" sehr eindrucksvoll die 500tägige Reise mit Hund und LKW durch Afrika. Er erzählt sehr nüchtern, aber damit umso glaubhafter, seine Eindrücke, Erfahrungen und Schwierigkeiten mit dem Kontinent, den einzelnen Ländern und seinen Bewohnern. Es wird deutlich wie viel Willenskraft, Improvisationstalent, Schlitzohrigkeit und vor allem Mut für solch eine Reise nötig ist - aber auch mit welchen Landschaften, Begegnungen und Freundschaften man für die Strapazen belohnt wird.
Je nach Abschnitt der Reise wird man extrem abgeschreckt oder bekommt selbst Lust sofort dorthin aufzubrechen.


Rezension bei Amazon
Großartig!
26. Juli 2010
Von Breuer, Klaus "Dauerleser"

Ein wunderbares Buch, sehr mitreißend und auch immer wieder lustig (erstaunlich, wie gut der Author mit Grenzen, Visas und generellen afrikanischen Problemen umgeht!).
Der Stil liegt zwischen "Die volle Packung Afrika" (sehr interessant, aber auffallend langweilig geschrieben) und "Mit der Ente durch Afrika" (sehr fröhlich und lebendig) - eine Spur von 'Tagebuch' ist definitiv noch drin, und teilweise wäre man durchaus an mehr Details interessiert.
Habe das Buch mit großem Vergnügen an einem Tag durchgelesen, immer wieder laut aufgelacht, und auch gleich ein paar Freunden und Verwandten empfohlen :)


Rezension bei Amazon
Rattenscharf
1. Januar 2010
Von Frank Mahn

Also ich muss schon sagen, ich habe schon einige Reiseberichte gelesen, aber was hier in einer spannenden Form zu Papier gebracht wird ist aller Ehren wert. Wer sich selbst mit dem Gedanken trägt, auch mal einen langen Trip zu wagen, der wird dieses Buch aufsaugen. Es ist ein Bericht, nüchtern und sachlich erzählt, einer Reise, die wenn man vorher wüsste was so alles passiert, wohl kaum einer von uns machen würde ... oder gerade auch deswegen.
Und gerade weil die sonst klassischen Informationen über Land und Leute fehlen( sind doch über Afrika nie wirklich aktuell) fühlt man sich auf einer Reise mitgenommen, die keine Sightseeing-Tour ist, sondern das echte Abenteuer.


Rezension bei Amazon
Hut ab !!!
22. Juni 2009
Von T. de Boer

Hut ab Karl Heinz Dienstl ! Das muss man erst einmal nachmachen.
Trotz des aktuellen Tagesgeschehens in Afrika und der vielen Hinweise vom Auswärtigen Amt ist es wohl doch möglich, die Wiege der Menschheit und noch ein echtes Abenteuer zu erleben.

Aber Karl Heinz Dienstl hat nicht nur eine wirklich abenteuerliche Reise
unternommen, sondern auch noch einen ausgesprochen spannenden Reisebericht geschrieben.

Ich will auch eine Reise als Overlander unternehmen. Beim lesen dieses
Buches fängt es an zu kribbeln und man möchte sofort losreisen. Wer sich
auch mit Reisegedanken beschäftigt, sei gewarnt ...

Toll sind auch die Bilder, vielleicht gelingt es mir mal an einem Vortrag teilzunehmen.


Rezension bei Amazon
Afrika pur !? Volle Packung trifft es beinahe besser
29. März 2010
Von V. Schober (Frankenthal ( Pfalz ))

Rezension bezieht sich auf: Afrika pur: 500 Tage Abenteuer und Erlebnisse aus 30 Ländern auf dem Schwarzen Kontinent (Broschiert)
Eines möchte ich vorwegnehmen, ich bin ein Mensch, der sich gerne begeistern lässt. Auch wenn es für meine Mitmenschen völlig aberwitzige Ideen sind.
Eine Reise wie sie Karl Heinz Dienstl hier beschreibt, ist bisher immer noch ein nicht wahrgewordener Kindheitstraum für mich. Umso mehr habe ich dieses Buch förmlich verschlungen. Sein Talent, mit intelligenten Wortwitz lustige, wie auch gefährliche Situationen zu umschreiben, ist sicherlich einer der Gründe, warum sich" Afrika pur: 500 Tage Abenteuer und Erlebnisse aus 30 Ländern auf dem Schwarzen Kontinent" so gut liest. Dieses Buch ist ein Einblick in das, was er erlebt und durchlebt hat. Mir gefällt die komprimierte Form, denn sie hat genau das bewirkt, was ich erhofft habe. Nämlich: mich zu begeistern. Auch hat das Buch dazu beigetragen, meine Idee von einer Afrikadurchquerung nicht mehr nur als "fixe Idee" zu betrachten.
Stellenweise hatte ich das Gefühl, dabei zu sein  und den dringlichen Wunsch mehr zu erfahren über Land und Leute.
Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise quer durch den Afrikanischen Kontinent, ohne dabei in Nebensächliches abzudriften. Vielmehr gelingt es ihm der Spagat zwischen geschichtlichem Hintergrund und Begebenheiten, die er und seine Hündin Vega gemeinsam durchlebt haben, in eine spannende Erzählweise zu packen, die von Anfang bis Ende begeistert.