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Die Schamanin, die keine sein wollte

Kiat Gorina - Die Schamanin, die keine sein wollteKiat Gorina

Kiat ist anders. Blond, mit blauen Augen. Und das in einer schwarzhaarigen Nomadensippe. Sie ist die Tochter eines deutschen Vaters und einer mongolischen Mutter, deren Clan dem kleinen Mädchen voller Misstrauen begegnet.

Dann erkennt der Schamane in ihr eine Schamanin. Ihr kindlicher Wunsch war es, normal zu sein, eine ihres Volkes zu sein, doch jetzt muss sie fort. Eine gefährliche Odyssee beginnt.

Mit einer Salzkarawane gelangt sie durch die Wüste Gobi zu einer weit entfernten Sippe, die sie ebenso ablehnt. Kiat gerät in viele brenzlige Situationen, trifft aber immer wieder Menschen, die ihr helfen. Schamanen, Seher, buddhistische Mönche, von denen sie viel lernt. Sie wird Soldat in der Roten Armee und landet in den Kellern der Lubjanka, dem Gefängnis des sowjetischen Geheimdienstes ...

Dieses Buch ist einzigartig in seiner Kraft, in seiner Üppigkeit und Mannigfaltigkeit. Abenteuer, Wagnis und Furchtlosigkeit sprechen aus jeder Seite!
 

ISBN: 978-3-939698-99-9
Paperback
Buchformat: 14,8 x 21,0 cm
252 Seiten
Erschienen: 17.08.2009
Ab 12 Jahren
Artikelnummer: 3939698997
Printausgabe nicht lieferbar!
Preis: 15.90 EUR

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  • Gorina, Kiat- Die Schamanin, die keine sein wollteGorina, Kiat
    Vater ein deutscher Ingenieur, der im II. Weltkrieg in Peenemünde an der Entwicklung der V2 mitwirkte, Mutter Mongolin, die in die Rote Armee eintrat und für die Industriespionage in die DDR abkommandiert wurde. Aufgewachsen in der mongolischen Steppe.

    Ihre Interessen:
    Politik,Esoterik, Magie, Astrologie, Lebensberatung, Schamanismus, Orakel, Naturheilkunde, Geomantie, Hexerei, Bioresonanz, Bachblüten, Schamanische Heilweisen, Elektrosmog, Störzonen, Heilen von Tieren und Homöopathie (auch die neuesten Entwicklungen in Indien und in der Schweiz)
  • Prolog

    Kiat saß betrübt auf einem Felsen und sah zu den anderen Kindern hinüber. Zu gern hätte sie mitgespielt. Aber sie wollten das blonde Mädchen mit den hellen Wolfsaugen nicht dabei haben.
    »Hau bloß ab, mit dir wollen wir nichts zu tun haben!«, so schallte es ihr immer wieder entgegen. Dann flogen die Fäuste. Sicher, sie war flink, aber gegen die Überzahl hatte sie keine Chance.
    »Warum lasst ihr mich nicht mitspielen?«, wollte sie wissen.
    »Weil du anders bist! Sieh dich doch mal an, mit deinen strohfarbenen Haaren! Unsere Mütter sagen auch, dass du ein Djinn1 bist und uns bestimmt verhexen willst!« Spätestens dann warfen die anderen Kinder mit Steinen oder schossen sogar mit ihren Kinderbögen auf sie. Sie wünschte, dass sie wenigstens schwarze Haare hätte.
    Dass nicht alle Mongolen ursprünglich schwarzhaarig waren, hatten die Menschen anscheinend vergessen. Dabei gehörte auch die Sippe der Naiyan zu den Nirun, den Söhnen des Lichts. Diese hatten zumeist blonde bis rötliche Haare und helle Augen. Auch Dschingis Chan mit seinen roten Haaren und grünen Augen war ein Nirun. Das ganze Überlegen brachte sie nicht weiter.
    Kiat schniefte und wischte mit ihrer schmutzigen Hand durch ihr ebenso schmutziges Gesicht. Die Schar junger Wölfe, mit denen sie zuvor getobt hatte, war hinter den Hügeln verschwunden. Nur einer, der schmale Gelbe mit der Narbe auf der Nase, stupste sie, fiepte ratlos und leckte ihr schließlich die Ohren. Dann drückte er sich an Kiat, und zusammen sahen sie den Kindern beim Spielen zu. Kiat schlang die Arme um den mageren Wolf und begann zu weinen. Seit sie denken konnte, hatte sie von ihrer Mutter nur Vorwürfe zu hören bekommen.
    »Du bist genau so schlimm wie dein europäischer Vater! Blond! Blond! Womit habe ich das verdient?« Dabei raufte sie ihre eigenen lackschwarzen Haare. Kiats Großvater, der Chan2 der Naiyan, hätte es ihr sagen können. Aber er verachtete die Kleine, genau wie der Rest seiner Sippe. Gurbesu, Kiats Mutter, wollte schon immer hoch hinaus. Als Naiyan-Prinzessin, dachte sie, ständen ihr alle Wege offen. So trat sie in die sowjetische Rote Armee ein. Sie hatte sich eingebildet, dass diese nur auf sie warten würde.
    Sie ergriff jede Gelegenheit, um an ihrer Karriere zu basteln. So war sie nur zu gern bereit, sich nach Ostdeutschland versetzen zu lassen, um dort westliche Ingenieure auf der Leipziger Messe auszuspionieren. Sie sah damals rassig und verführerisch aus, und ihre Vorgesetzten wussten, dass gerade deutsche Männer auf exotisch aussehende Frauen fliegen. Gurbesu hatte auch nicht davor zurückgeschreckt, mit ihrem Kommandanten ins Bett zu gehen. Sie wollte General werden, mit allen Mitteln.
    Begeistert ergriff sie die Gelegenheit, als der Oberst zu ihr sagte: »Genossin! Sie sind zwar noch nicht lange bei unserer ruhmreichen Roten Armee, aber wir setzen große Hoffnungen in Sie! Wir haben einen westdeutschen Maschinenbau-Ingenieur ausfindig gemacht, der im Krieg in Peenemünde die ersten Raketen mit entwickelt und getestet hat. Er hat mit Wernher von Braun UND General Dornberger zusammengearbeitet. Jetzt ist er Zivilist. Wie wir wissen, ist dieser Adolf Kippmann sehr eitel und prahlt gern. Den holen Sie sich ins Bett und kneten ihn weich! Dann wird er singen wie ein Vögelchen. Und – er ist dann erpressbar. Es wird Ihrer Karriere als Offizier auf jeden Fall nützen. Stellen Sie sich vor: General Gurbesu Naiyanowa nimmt die Truppenparade in Moskau am Roten Platz ab! Also, geben Sie Ihr Bestes!«
    Das tat Gurbesu, weil sie allen Ernstes glaubte, was der Offizier ihr erzählte. Wäre sie nicht so von sich eingenommen gewesen, hätte sie merken müssen, dass es in der gesamten Roten Armee keine Asiaten gab, die es weiter als zum Leutnant gebracht hatten. Sie machte sich an Kippmann heran, wurde schwanger und musste die Armee verlassen. Nichts war es mit der erträumten Karriere. Verbittert kehrte sie zu ihrer Nomadensippe zurück, wo Kiat geboren wurde.


    Wolfsfreunde

    All ihren Groll ließ sie an dem Baby aus. Allein Kiat war schuld daran, dass sie nicht General geworden war, glaubte Gurbesu. Als Naiyan-Prinzessin keinen standesgemäßen Ehemann, aber dafür einen Bastard zu haben, war schon schlimm genug. Aber dass das Kind auch noch blond sein musste, das vervielfachte die Schande!
    Um Kiat musste sich eine Dienerin kümmern, die ihre Pflichten nicht sonderlich genau nahm. Ein Langnasenmischling3 und zudem ein Mädchen. Doppelt wertlos, nach Ansicht der biederen Nomadenfrau. So kümmerte sich niemand um Kiat, außer, wenn eine der älteren Frauen doch einmal das Mitleid überkam.
    Als Kiat laufen konnte, strich sie überall im Lager umher, immer auf der Suche nach Essbarem. Der nagende Hunger war ihr ständiger Begleiter, wenn sie sich vorsichtig hinter anderen Kindern an die offen stehende Tür eines Gers4 heranpirschte. Hoffnungsvoll sah sie, wie die Kleinen von einer der Frauen liebevoll hochgenommen und ihnen Leckerbissen in die erwartungsvoll aufgesperrten Mäulchen gestopft wurden. Vielleicht fiel für sie ja auch etwas Essbares ab? Meist schimpften die Frauen, und einer der Männer jagte sie davon. Sie erwischte mehr Fußtritte als die überall herumschnüffelnden Chasarenhunde. Ab und zu hatte sie Glück. Dann warf ihr eine ältere Frau ein Stückchen Brot vor die Füße, das sie freudestrahlend schnappte und aufaß. Damals hatte sie noch keinen Stolz, nur Hunger. So fand sie auch nichts dabei, in Konkurrenz mit den Hunden, die spärlichen Abfälle nach abgegessenen Knochen, vertrocknetem Fladenbrot oder von Maden zerfressenen Käseresten zu durchsuchen.
    Nur einmal hatte sie den Fehler gemacht, nach einem hingehaltenen Brotstück zu greifen. Auf den heftigen Tritt in den Bauch war sie nicht gefasst. Der Mann lachte wie über einen guten Witz, als Kiat sich mühsam aufrappelte und sich hustend und bitterlich weinend davonschlich. Die größeren Kinder fanden natürlich auch Spaß an solchen »Spielchen« und machten es nach. Es gab niemand, der es ihnen verboten hätte.
    So trippelte Kiat mit ihren kurzen Beinchen in die Steppe hinaus. Sie hatte die Nase voll – und sie hatte Hunger! Der schwache Geruch von frischem Fleisch wehte von den fernen Hügeln herüber. Sie lief und lief. Wenn sie einen Reiter entdeckte, verbarg sie sich in einer Mulde oder hinter Felsen. Dass die Menschen gefährlich sind, hatte sie längst begriffen. An die Gefahren der Steppe dachte sie nicht. Niemand hatte ihr je davon erzählt. So begegnete sie allen Tieren unbefangen und ohne Angst.


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Rezensionen und Presseberichte zum Buch - Die Schamanin, die keine sein wollte

Buchbesprechung auf Kirsi's Blog über Gott und die Welt
Rezension bei Amazon
Spannende 250 Seiten, nach dem man sie gelesen hat, möchte man mehr aus dem Leben von Kiat Gorina erfahren,

8. September 2009
Von "Lolle" (Untermerzbach)

Ich war stolz darauf, eine der Ersten zu sein, die ein handsigniertes Exemplar von Kiat Gorina's Buch erhielten.
Das Buch liest sich in einem "Zug". Ich habe am Samstagnachmittag angefangen und war Montag früh (leider) zu Ende.
Es ist ein spannendes, sehr lebendiges Buch, von der ersten bis zur letzten Seite....
... und bei dieser angelangt, möchte man sofort die Fortsetzung, das neue Buch von Kiat Gorina lesen.
Ich freue mich darauf und hoffe, dass sie bald einen Verleger findet.


Rezension bei Amazon
Lesenswert
14. Oktober 2009
Von Sharona "blackbird"

Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem etwas einfachen Schreibstil. Auch ihre Erlebnisse ließen mich die Stirn runzeln. Doch irgendwann war ich so von dem Buch mitgerissen, dass ich es nicht mehr weglegen wollte!
Die Einfachheit ihrer Sprache ergänzt sich wunderbar zu der Welt, in der diese Biografie spielt. Es ist archaisch, kämpferisch und doch voller Liebe zur Natur und zu den Tieren.
Vielleicht schreibt sie ja mal eine Fortsetzung, dass wäre auf jeden Fall mal interessant für mich.


Testbericht und Rezension bei dooyou.de
Rezension bei Amazon
Spannung und Nachdenkliches- Seite für Seite
23. September 2009
Von beastybabe

Ein ehrliches, spannendes, fesselndes, stellenweise unglaubliches Buch, welches den Leser gut unterhält, aber am Ende auch mit einigen offenen Fragen zurückläßt.
Wer sich unter einem Schamanen jedoch einen medaillonbehängten Mann mit schaurig-eindrucksvollem Kopfputz vorstellt, der mit Zauberstab, gemurmelten Beschwörungsformeln und allerlei übelriechenden Tränken hantiert, der ist vielleicht etwas enttäuscht von Kiat. Schamanin sein bedeutet für sie nämlich etwas Anderes als das Zelebrieren von Klischees und besonderen Äußerlichkeiten...
Außerdem regt das Buch auch zum Nachdenken an: (ver)urteilen wir andere Menschen und Kulturen vielleicht zu schnell? Heißt "anders sein" gleichzeitig, daß jemand automatisch schlecht ist? Bestimmt nicht! Wenn man dem Neuen offen gegenübersteht, kann man viel lernen und sein eigenes Leben bereichern. Schade, daß so viele Menschen das nicht begreifen wollen.
Die Geschichte wird in einem einfachen, schnellen Stil erzählt und kommt ohne langatmige, ausschmückende Passagen aus. Unterteilt in zahlreiche kurze Kapitel ist es übersichtlich und gut zu lesen.


Rezension bei Libri
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
von Renate , 24.10.2009

Dieses Buch ist einfach genial geschrieben: einfache Sprache, flotter Schreibstil, unterteilt in kurze Kapitel. Immer hechelte ich beim Lesen: Wie geht es weiter? Beim Lesen hatte ich das kleine Kind vor meinen Augen, wie sie mit den Wölfen lebte. Ich leidete förmlich mit der Autorin, wie sie an der Stockleine angehängt war, weil ihre neue Sippe sie nicht im Lager haben wollte. Sie musste viele Abenteuer überstehen, immer habe ich mitgebibbert, wie geht das aus? Am meisten hat mich am Ende des Buches die "Gehirnwäsche" erschüttert. Einige Fragen bleiben offen, ich warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung, in der sicher einige dieser Fragen gelöst werden. Kurzum, dieses Buch kann ich nur bestens weiter empfehlen. Dieses Buch werde ich auch nicht verleihen, weil ich ein solch spannendes Buch selbst behalten möchte.


Bericht in der Zeitschrift "Abenteuer und Reisen" November 2009
Alles ist möglichZum Lesen, bitte aufs Bild klicken!
Rezension bei physio-loewer.com
Rezension bei buchkatalog.de
Totsal spannend, bis zur letzten Seite!
amazone7504
21.10.2009

Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durch gelesen, ich konnte einfach nicht aufhören. Immer wollte ich wissen, wie geht es weiter. Die Autorin schreibt genial, mit einfachen, treffenden Worten schreibt sie so, dass mir die entsprechenden Bilder erscheinen. Sie verliert sich nie im Fabulieren und hat wirklich etwas zu sagen. Diese Lebensgeschichte ist einzigartig! Jetzt weiß ich, was ich zu Weihnachten schenken werde. Mein eigenes Buch werde ich nie ausleihen, ich will es einfach nicht vermissen und nicht verlieren.


Rezension bei buecher.de
ausgezeichnet
von E.T. aus Ansbach
am 07.11.2009

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch durch eine Besprechung in abenteuer&reisen. Kiat Gorina hat einen autobiografischen Roman vorgelegt, in dem sie ihr Leben in einer mongolischen Nomadensippe erzählz. Blond und blauäugig, von ihrem deutschen Vater geerbt, hat sie das Stigma der Außenseiterin, in der Sippe ist sie allenfalls geduldet. Aber sie setzt sich durch. Ihr Stil ist spannend, ich konnte mit dem Lesen nicht aufhören. Ihre Lebensgeschichte ist einzigartig. Heute lebt die Autorin in einem kleinen fränkischen Dorf, in dem sie als Hexe diskriminiert wird. Auch hier wird sie wieder zur Außenseiterin abgestempelt. Wie in der Mongolei, so offenbar auch in Franken ...


Rezension bei buecher.de
von K.L. aus Aichwald
am 24.11.2009

Kiat Gorina ist die Tochter einer mongolischen Mutter und eines deutschen Vaters. Sie wuchs bei Nomaden, überwiegend von ihnen abgelehnt wegen ihrer Abstammung, in der mongolischen Steppe auf und erlebte so einiges, was man sich in unserem westlichen Land kaum vorstellen kann.
Das Buch ist sehr einfach geschrieben und gerade das macht es so eindrucksvoll. Ausgeschmückte Details liest man selten, außer sie sind zum Verständnis notwendig. Auch die Gefühlswelt der noch kleinen Kiat wird nicht breit getreten, sie kommt mit einfacher, aber wirkungsvoller Wucht.
Seine schlichte und ehrliche Sprache transportiert den außergewöhnlichen Inhalt so unaufdringlich eindringlich.
Es fällt sehr schwer, das Buch zur Seite zu legen, auch wenn es schon nachts um halb drei ist.


Rezension bei Libri
Ein sehr spannendes Buch!
27.11.2009

Auch ich wurde auf dieses Buch aufmerksam durch eine Besprechung im Novemberheft von abenteuer&reisen (Seite 100). Ich kann den Verriss, den die Vielleserin versucht hat, nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Dieses Buch ist so spannend, dass ich nicht zu lesen aufhören konnte. Was macht ein gutes Buch aus? Wenn es spannend ist und die Leserin das Buch nicht weglegen kann! Das ist bei diesem Buch der Fall!


Rezension bei Libri
Wirklich ein sehr spannendes und informatives Buch!
von Reiner , 27.11.2009

Aufmerksam wurde ich auf dieses Buch über eine Besprechung im Novemberheft von abenteuer&reisen: Dort wurde es eines der überraschendsten Bücher genannt. Und das stimmt! Ich verstehe nicht, weshalb die Vielleserin dieses Buch verreißen will. Offenbar hat sie dieses Buch überhaupt nicht gelesen. Naja, sie hat ja solche Handlungen in einem Literaturforum bereits angekündigt! Da kann sich jeder seinen Reim draus machen. Für mich jedenfalls hat die Autorin ein Buch geschrieben, das nicht nur sehr spannend ist, sondern auch sehr informativ. Es zeigt die Mongolei im Umbruch vom Nomadenleben in die sogenannte Zivilisation, und mittendrin die Autorin, erst als Kind und später als Jugendliche, bis sie zur Gehirnwäsche in die Lubjanka gesteckt wird. Auch wenn die Vielleserin den Stil der Autorin kritisiert, gerade dieser Stil macht dieses Buch authentisch. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, deshalb vergebe ich fünf Sterne! Schade ist nur, dass libri derzeit dieses Buch nicht liefern kann ...


Rezension bei Libri
Ein sehr lesenswertes und spannendes Buch
von Traudl , 26.11.2009

Auch wenn die Vielleserin anderer Meinung ist, ich habe mir das Buch bestellt, Auslöser war eine Besprechung in abenteuer&reisen, es gefällt mir sehr , sehr gut. Offenbar hat die Vielleserin das Buch gar nicht richtig gelesen, denn sonst wüsste sie, dass die Autorin nach Deutschland musste, als sie über 16 Jahre alt war. Und was ihren Stil angeht, sie schreibt so, dass beim Leser und der Leserin die Bilder vor den Augen auftauchen, sie bringt mit wenigen Worten die Geschehnisse auf den Punkt. Als sie von Kameltreibern beispielsweise abgemurkst werden soll, sie sah schon die scharfe Klinge des Messers, was schreibt sie dann? Und dann erlosch die Welt! Die Autorin muss ihren Text nicht aufblasen! Die Autorin hat zu ihrem Stil in ihrem Blog einmal ausgeführt, dass sie sich an den Geschichtenerzählern in den Basaren orientiert hat. Auch heute noch gibt es dort Geschichtenerzähler, wer diese selbst erlebt hat, weiß, dass sie Meister im Erzählen sind, sie können mit einfachen Worten Spannung erzeugen. Genau das ist der Autorin mit ihrem ersten Roman gelungen, die vielen ineinander verschlungenen Spannungsbögen zeugen von einer hohen dramaturgischen Kunst. Ich habe dieses Buch verschlungen, nachts konnte ich nicht aufhören, ich musste immer weiterlesen. Die Vielleserin hat meiner Meinung nach nur eine Intention, dieses Buch zu verreißen, aus welchen Gründen auch immer. Sie hat ja solche Aktionen in einem Literaturforum schon angekündigt, in meinen Augen ist sie ein bedauernswerter Mensch.


Bericht in den Nürnberger Nachrichten v.14.12.2009
Alles ist möglichVon den Albträumen einer Schamanin
Die unglaubliche Geschichte von Kiat Gorina, die aus der Mongolei nach Franken kam

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Bericht im "Altmühlbote" vom 5.1.2010
Alles ist möglichZum Lesen, bitte aufs Bild klicken!
Bericht in der "Wochenzeitung Amedia Informations GmbH" im Januar 2010
Alles ist möglichZum Lesen, bitte aufs Bild klicken!
Ankündigung des Lesetermins am 4.5.2010 im Schwabacher Tagblatt
Alles ist möglichZum Lesen, bitte aufs Bild klicken!
Bericht im Schwabacher Tagblatt zur Lesung am 4.5.2010
Bericht über eine Lesung am 9.6.2010 in Wolframs-Eschenbach
Alles ist möglichZum Lesen, bitte aufs Bild klicken!
Rezension bei Amazon
Mächtig genial
14. Januar 2012
Von Andeo Seigerschmidt "heavenisnow" (Fulda)

Dieses Buch nimmt Dich mit auf eine Reise... es ist das mächtigste, packenste Buch, das ich bisher gelesen habe... alle Daumen hoch!


Rezension bei Amazon
Sagenhaft gutes Buch das süchtig macht!
Eintauchen in eine Welt die unsagbar mystisch, aber wahr ist. Dieses Buch verändert!,
28. November 2012
Von DEVA8

Ich kenne die Autorin persönlich.
Alles was darin steht ist wahr und so außergewöhnlich, man will nicht mehr aufhören zu lesen. Einmal angefangen wird dieses Buch zu Sucht.
Ich las es in der U-Bahn, im Bus überall war es dabei und man lechzt nach mehr.
Ein Zweites Buch soll folgen, dass es in sich hat.
Absolut zu empfehlen.
Lieferung erfolgte prompt, der Zustand wie neu.